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Leïla Slimani gibt am kommenden Montag einen Schreib-Workshop in Monaco. Foto: Fronteiras do Pensamento, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons

Monaco lädt Autorin ein: Schreibschule mit Leïla Slimani

Caroline, Prinzessin von Monaco und Hannover, Herzogin von Braunschweig und Lüneburg sowie Präsidentin der hochrenommierten monegassischen Kulturstiftung "Fondation Prince Pierre", hat die franko-marokkanische Erfolgsautorin Leïla Slimani nach Monte-Carlo eingeladen. Dort wird sich die 43-jährige international bekannte und vielfach ausgezeichnete Schriftstellerin am kommenden Montag, 31. März, ab 18.30 Uhr bei einem "Schreibworkshop" im Théâtre des Variétés zum gemeinsamen "Nachdenken über das Schreiben" anbieten. Dabei sollen Themen wie "Einsamkeit" und "Die Zähmung der Dunkelheit" im Fokus stehen. Bereits für ihren zweiten Roman "Dann schlaf auch Du" war Slimani 2016 mit Frankreichs Literatur-"Nobelpreis" - dem Prix Goncourt - ausgezeichnet worden. Noch im selben…

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Read more about the article Angehörige des Flugzeugabsturzes bei Nizza lassen weiterhin nicht locker
Var-Matin - zehn Jahre nach dem Unglück. Repro: RL

Angehörige des Flugzeugabsturzes bei Nizza lassen weiterhin nicht locker

Zehn Jahre nach dem Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen bei Nizza machen Angehörige der 150 Toten dem Luftfahrt-Bundesamt immer noch schwere Vorwürfe. »Es hätte auffallen müssen, dass der Co-Pilot psychologische Probleme hatte«, sagte der Anwalt Julius Reiter mit Blick auf den Co-Piloten Andreas Lubitz, der das Flugzeug absichtlich gegen ein Bergmassiv gesteuert hatte. Die Fliegerärzte hätten Fehler gemacht und Lubitz durchgewinkt. Lubitz sei während seiner Ausbildung in den USA wegen einer Depression zusammengebrochen und nach Deutschland zurückgekehrt, sagte Reiter. Dort habe er später ein Gutachten erhalten, mit dem er seine Ausbildung habe beenden können. »Bei den regelmäßigen Untersuchungen…

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Ein Haus mit Blick über die Bucht von Villefranche-sur-Mer für Justin Bieber? Foto: AS

Zieht Justin Bieber nach Villefranche?

Die Spatzen pfeifen’s von den Dächern: Die Côte d’Azur rechnet mit einem weiteren Zuzug von Hollywoodstars. Hailey und Justin Bieber wollen die USA verlassen, denken über einen Umzug in die Nähe von Nizza nach und liebäugeln bereits mit einer 18,5 Millionen Euro teuren Villa. Wie verlautet, haben die beiden die Nase voll von dem "Wahnsinn" der USA, der ewigen Verfolgung durch Paparazzi und dem Getratsche aus der Gerüchteküche von Los Angeles und andauernden Spekukationen über angebliche Scheidungsabsichten. Sie wollen von all dem nichts mehr hören und sehen, dem Rampenlicht entfliehen und "zu einem einfacheren Leben" zurückfinden, sagte ein Vertrauter. Laut…

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Ukrainische Croissants in Cannes - warum nicht? Foto: AS

Verrückte Welt: Ukrainischer Bäcker exportiert Croissants an die Croisette

Während Trump Ukraines Präsident Selensky, für den sich Macron und seine europäischen Verbündeten derweil ein Bein ausreißen, ostentativ den Stuhl vor die Tür setzt, während derselbe Präsident Pläne schmiedet, aus dem kriegszerstörten Gaza eine neue Côte d’Azur zu machen, die Monte-Carlo an Schönheit übertrifft, exportiert ein Bäcker aus Lviv massenhaft Croissants nach - Cannes! Aus der Stadt im Westen der von Putin überfallenen Ukraine werden seit neuestem jeden Monat 10.000 von diesen Hörnchen mit einem Tiefkühllaster an die französische Riviera geliefert, in der Festspielstadt aufgebacken und befüllt. Dort werden die Teilchen - doppelt so groß wie die Originale und mit…

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Wie den “LiterAzur”-Getreuen versprochen, stellen wir heute Katja Eichingers Buch "Das große Blau" vor - eine lohnende, weil kritische, intelligente und zugleich unterhaltende Lektüre. Repros vom Bucheinband: Rolf Liffers

„Das große Blau“: Grüße aus der „Vorhölle“ in Cannes

"Ach du Schande! Schon wieder!" war mein erster Gedanke, als mir vor ein paar Wochen das - gefühlt - tausendste Buch über die Cote d’Azur zur Besprechung auf den Tisch kam. Ich nahm es daher eher zähneknirschend zu Hand, zumal der Titel "Das große Blau" nicht gerade viel Erhellendes versprach. Heute nehme ich meine vorauseilende Skepsis feierlich zurück. Denn der Münchner Filmmanagerin und Journalistin Katja Eichinger - seit 30 Jahren stets mit einem Bein in Cannes und deshalb dort weidlich assimilierte Witwe des 2011 verstorbenen Erfolgsregisseurs Bernd Eichinger - ist nämlich in ihrer Hassliebe zur Provence eine äußerst schwierige Gratwanderung…

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Über 40.000 Besucher der "Fête du Livre" von Toulon wurden jüngst unter der posthumen Patronnage von Marcel Pagnol an das literarische und cineastische Lebenswerk des großen Dichters erinnert. Foto: Rolf Liffers

Ganz Frankreich feiert Marcel Pagnol, nur Marseille darf nicht mitmachen

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte! Im vorliegenden Fall - im 50. Todesjahr des provenzalischen Kultautors Marcel Pagnol ("Eine Kindheit in der Provence") - sind es gleich mehre Städte und Gemeinden in Südfrankreich, die von einem erbitterten Zwist des Enkels und Alleinerben des Dichters, Nicolas Pagnol, mit der Stadtregierung von Marseille profitieren. Auf dem Gipfel der Psychodramas hatte der 51-jährige Inhaber aller Verwertungsrechte am großväterlichen Werk der Metropole verboten, sich auch nur mit dem Namen seines Opas, geschweige denn mit öffentlichen Veranstaltungen zu schmücken. Parallel dazu klagt er wegen Beleidigung, Verunglimpfung und übler Nachrede gegen den Bürgermeister und…

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Dreh- und Angelpunkt in Wittstocks neuem Buch ist die Hilfsorganisation des Amerikaners Varian Fry, die rund 2000 deutsche und österreichische Flüchtlinge vor Hitler und seinen Konzentrationslagern rettete. Repro: Rolf Liffers

„Marseille 1940“ – Wittstock schreibt über „die große Flucht der Literatur“

Nach eigenen Angaben hat der Journalist und frühere Verlagslektor Uwe Wittstock über 150 Quellen zu Rate gezogen, um das Buch "Marseille 1940" über "Die große Flucht der Literatur" (Untertitel) schreiben zu können. Und das merkt man seinem Werk auch an. Viele seiner Recherchen liefern neue und detaillierte Aufschlüsse über ein bereits ausgeschöpft geglaubtes historisches Kapitel. Dabei beschränkt sich der Autor - wie bereits der Titel verrät - in seinen Schilderungen auf nur ein einziges Jahr, das er selbst als das nach der Machtergreifung durch die Nazis (1933) "dramatischste" des Exils bezeichnet. "LiterAzur" - Die neue Spalte Lieber azurblau-Leser, heute wird’s…

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Quincy Jones. Archiv-Foto von 2014: Canadian Film Centre from Toronto, Canada, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

Musik-Mogul Quincy Jones kam jedes Jahr an die Côte d’Azur

Auch die Côte d’Azur trauert um Quincy Jones. Hier hatte der in diesem Monat mit 91 Jahren verstorbene erfolgreichste Musikverleger der Welt viele Freunde: In Saint-Paul-de-Vence, in Saint-Jean-Cap-Ferrat, in Saint-Tropez. Am engsten war der schwarze Amerikaner mit dem Ehepaar Caroline und Eddie Barclay verbandelt, den Gründern eines ebenfalls international agierenden Musik-Labels ("Barclay-Records", Paris), die er jährlich in deren "Villa du Cap" über der Plage de Pampelonne in Ramatuelle besuchte.Von Rolf LiffersJones produzierte neben ungezählten anderen Hits das mit 70 Millionen Platten meistverkaufte Album aller Zeiten, Michael Jacksons "Thriller", sowie die internationale Hymne gegen den Hunger "We are the World", die…

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Wahl-Südfranzose George Clooney. Archiv-Foto: US Department of Education, CC BY 2.0 , via Wikimedia Commons

Trump-Gegner George Clooney: Wichtig ist eine funktionierende Demokratie

Hollywoodstar George Clooney, der monatelang Seite an Seite mit Barack Obama seinen ganzen Einfluss gegen die Wiederwahl von Trump zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten geltend und sich zunächst entschieden für Joe Biden und dann für Kamala Harris stark gemacht hatte, hat am Tag nach Trumps Triumph in Correns bei Brignoles eine erste persönliche Erklärung zum Wahlausgang abgegeben. In seiner Wahlheimat im südfranzösischen Departement Var sagte der prodemokratische Filmschauspieler am Donnerstagabend: "Die Wähler haben sich für Trump entschieden. Viel wichtiger aber als die Person des Präsidenten ist doch nach freien Wahlen zu sehen, dass die Demokratie in Amerika funktioniert". Trumps…

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Was hat Monaco (Foto) mit dem Gazastreifen zu tun? Donald Trump zieht Vergleiche. Foto: AS

Trump: Kriegszerstörter Gazastreifen könnte Monaco den Rang ablaufen

Amerikas Präsidentschaftskandidat Donald Trump prahlt immer wieder mit erstaunlich "geschmackvollen" Wahlversprechen. Kürzlich noch ließ er haitianische Einwanderer, die er wie alle Immigranten am liebsten auf den Mond schießen würde, Haustiere stehlen und verzehren. Jetzt, in der Endphase des Wahlkampfes, offenbarte er gar ganz große Pläne für die Zeit nach dem Wiederaufbau des kriegszerstörten Gazastreifens. In einem Fernsehinterview sagte er - man höre und staune! -, wenn der Gazastreifen "erst richtig wieder aufgebaut" sei, könne "es dort besser sein als Monaco". Jedenfalls habe Gaza "die beste Lage im Nahen Osten, das beste Wasser, kurzum das Beste von allem". Trump schwärmte förmlich…

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